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Aktion Crai (in English) traurige Nachricht: der Crai ist am 18.Juni 2009 verstorben! Ich werde auf dieser Seite in Erinnerung an Crai und Poiana eine Fotogalerie zusammenstellen. Das wird ein paar Tage dauern.
Crai mit mir am Gehege und die ersten Ausflüge auf den Wiesen. Er genießt es sichtlich und wird von Tag zu Tag entspannter. Wichtige Anmerkung zu den Meldungen im Internet seit Mai 2008 Die im Internet und bei vielen Tierschutzorganisationen verbreiteten falschen Informationen sind in der Zwischenzeit zum größten Teil revidiert worden. Von rumänischer Seite hat man sich sowohl bei mir als auch per Email an die verschiedenen Tierrechtler und Organisationen für die fehlerhaften Meldungen entschuldigt. Wichtig ist jetzt, dass alle Mithelfen die Situation für den Crai dauerhaft zu verändern. Wie diese Hilfe aussehen kann beschreibe ich im untersten Kapitel, nach einigen aktuellen und schönen Bildern vom Crai und warum die Hilfe für den Crai notwendig ist. Auf dieser Seite folgend jetzt stets die aktuellen Bilder und Informationen inklusive der Bankverbindung für Spenden die dringend gebraucht werden um zumindest den ersten Abschnitt des neues Wolfsauffangzentrums so schnell wie möglich bauen zu können. Crai der einsame Wolf mehr Informationen hier klicken... Training mit Crai und Bau des neuen Geheges hier klicken.... Umzug ins neue Gehege 2008 und Bilder vom Crock hier klicken.... 21.Juni 2009: Ich habe gestern leider eine sehr traurige Nachricht erhalten. Der Crai ist am Donnerstag dem 18.Juni 2009 gestorben. Nach meinen derzeitigen Informationen kam sein Tod auch für Cristina Lapis und die Pfleger im Auffangzentrum völlig unerwartet. Es soll jetzt untersucht werden, warum der Crai so plötzlich gestorben ist. Ich war gestern sehr betroffen und traurig über diese Nachricht. Insbesondere kommen mir jetzt die Erinnerungen vom letzten Jahr hoch. Da konnte ich dem Crai wenigstens noch einen schönen Sommer schenken und konnte ihn vor einem Tod durch Vereinsamung retten. Ein kleiner Trost und eine sehr intensive Erinnerung. Es stimmt mich traurig, dass er das neue große Gehege nicht mehr erkunden und erleben kann. Aktuelle Situation
Das Sonderkonto für den Crai habe ich mit dem Tod von ihm geschlossen nach der Überweisung am 11.August. Der letzte aktuelle Kontostand am 10.August 2009 war 2091,55€. Diesen Betrag habe ich am 11.August komplett an die Cristina Lapis überwiesen für die weitere Finanzierung des Wolfsgeheges. Ich habe im April 500,-Euro von dem Spendentopf genutzt um die Fahrtkosten nach Rumänien und zurück anteilig decken zu können. Insgesamt bin ich 4.000km gefahren. Einen Teil der Kosten konnte ich mit Hilfe der Fachexkursion decken. Da ich aber nur 4 Teilnehmer/innen hatte, konnte ich den Besuch und Kontrollen beim Crai nicht komplett aus eigenen Mitteln finanzieren. Insgesamt konnte ich von Januar 2009 bis August etwa 2600,-€ und im letzten Jahr etwa 5500,-€ sammeln die entweder direkt auf das von mir eingerichtete deutsche Spendenkonto für Crai eingezahlt worden sind oder im letzten Jahr auf die rumänischen Wolfspendenkonten. Die neue Heimat von Crai und Informationen zur aktuellen Planung
Aktuelle Bilder April 2009 Viel später als ich es erhofft hatte konnte ich erst wieder nach Rumänien fahren um zu sehen wie es dem Crai geht. Ich bin erst heute am 21.April angekommen und direkt zum Crai gefahren. Zunächst habe ich beobachtet wie sich Crock und Crai im Gehege verhalten. Dann bin ich hin und habe den Crai gerufen. Er hat erst etwas erstaunt geschaut ist dann aber sehr bald zu mir gekommen. Allerdings war er Anfangs etwas schüchtern. Erst als er an meiner Hand zur Sicherheit noch geleckt hat, hat er mich sozusagen komplett abgeleckt. Der Crock ist sehr ängstlich und versucht immer einen möglichst großen Abstand zu halten. Trotzdem war er auch neugierig, traute sich aber nicht näher heran.
Hier die ersten Bilder vom Crai. Morgen werde ich ins Gehege gehen und dem Crai seine Entwurmung, sein Antifloh und Zeckenmittel geben und ihn genauer untersuchen. Mit seinem dicken Winterfell, kann ich seinen sonstigen Zustand nicht gut erkennen. Er konnte auf der linken Hinterpfote nicht richtig auftreten. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass es nichts dramatisches ist, vielleicht nur ein Dorn.
Die Verletzung an der Pfote scheint nicht ernsthaft zu sein, denn schon am nächsten Tag tritt er wieder fast normal auf. Das Bild links und in der Mitte ist der Crai nach einem Schlammbad. Das Bild rechts ist der Crock. Was ich deutlich festgestellt habe ist, dass der Crai jetzt Angst vor dem Zaun hat. Ganz offensichtlich hat er einige schmerzhafte Erfahrungen mit dem Elektrozaun gemacht. Wenn ich alleine beim Crai bin, kommt er jetzt sofort zu mir begrüßt mich bleibt aber nicht lange bei mir sondern läuft dann wieder ins Gehege um wenige Augenblicke später wieder zu kommen. Sobald einer der Arbeiter oder Tierpfleger kommt verschwindet er, versteckt sich und lässt sich nicht anlocken. Der Crock ist immer sehr aufmerksam und nervös, wenn jemand an das Gehege kommt. Wenn ich dort bin läuft er auf der gegenüberliegenden Seite auf und ab, beruhigt sich aber nach einigen Minuten etwas. Sobald einer der Arbeiter oder Pfleger kommt, wird er sehr nervös und rennt sehr schnell hin und her auf wenigen Metern. Dieses Unterschiedliche und ängstliche Verhalten kommt meiner Meinung nach daher, dass keine Versuche unternommen werden eine gewisse soziale Beziehung zu den Wölfen aufzubauen. Ganz ehrlich gesagt, habe ich mir diese Betreuung anders vorgestellt, insbesondere in Hinblick darauf, dass der Crai sein ganzes Leben lang immer soziale Beziehungen zu Menschen hatte. Trotzdem kann ich nicht sagen, dass es dem Crai jetzt wirklich schlecht ergeht. Hier noch ein paar Bilder von beiden Wölfen. Ganz Links, der Crai hat dem Crock das Fressen geklaut. Ich habe den Crai dann zu mir gelockt und zum Wasser. Dort hat er getrunken. In der Zwischenzeit hat Crock sich sein Fressen wieder zurückgeholt im Bild ganz rechts. Crock hatte den "Diebstahl" sofort bemerkt und wollte dem Crai hinterherlaufen. Da ich die Situation zu spät bemerkt hatte habe ich ausversehen interagiert wodurch der Crock sofort stehen geblieben ist und ich nicht mehr beobachten konnte wie diese Situation ausgegangen wäre. Schade, denn das hätte mich jetzt interessiert.
Ich möchte mich hier nochmals bei allen von Herzen bedanken die mir seit Sommer 2008 geholfen haben den Crai aus seinem alten Gehege zu holen ihn wieder mental und physisch aufzubauen und eine neue Heimat für ihn zu finden. Vielen Dank für Eure Hilfe auch im Namen vom Crai. Viele Grüße Peter |