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Wanderaustellung: "Visionen 2030 - leben mit Wolf, Luchs und Bär"

Infos zur Teilnahme an der Wanderausstellung 2013 (PDF Download hier klicken...)

Wölfe, Luchse und Braunbären werden sich in den Alpenräumen weitläufig wieder ansiedeln. Doch wie könnte dieses Miteinander der Menschen mit den Wildtieren zukünftig aussehen? Die Welt, und so auch die Alpen und Europa gehört nicht nur uns Menschen, sondern allen Lebewesen und alle wollen irgendwie überleben.

Visionen einzelner Menschen haben schon immer Akzente gesetzt und dazu beigetragen neue Ideen und Konzepte zu entwickeln. Der Vorteil einer Vision ist, dass man sich von den eingrenzenden Meinungen, Wissenschaften, aktuellen gesellschaftlichen Einstellungen befreien kann und den kreativen Gedanken freien Lauf lassen kann. Visionen müssen nicht immer realistisch wirken. Vor 500 Jahren hat auch niemand geglaubt, dass man per Videotelefonie über das Internet weltweit mit Freunden chatten kann.

In erster Linie möchte ich die nächsten Generationen, also Kinder und Jugendliche motivieren die eigenen Visionen in einer beliebigen Form darzustellen. Das kann sowohl künstlerisch, wissenschaftlich sachlich, literarisch, musikalisch, als Theaterstück, virtuell, humoristisch, satirisch usw. ...sein. Der Kreativität möchte ich hier keine Grenzen setzen. Allerdings sollte man in der Lage sein, diese Visionen am Ende in einer geeigneten Form zu präsentieren. Das wäre z.B. bei einem Theaterstück oder einem musikalischem Beitrag auch in Form einer Fotogalerie mit Text oder einer Videoaufnahme und natürlich einer Live Aufführung möglich.

Dazu kann man mich (oder in Österreich die Gudrun Pflüger) zu einem Schultag als Impulsveranstaltung für alle Schüler buchen. Das ist nicht zwingend notwendig oft aber hilfreich. Wir nehmen dafür 300€ (ganzer Schultag) und eine weitere Hilfestellung biete ich per Email und Homepage an. Alle Fragen werde ich aufgreifen und auf dieser Seite beantworten. Anfragen bitte direkt per Email an mich. info@derwegderwoelfe.de

 

Im folgenden möchte ich einige Anregungen und Impulse zeigen.

  • Im Begriff „Der Weg der Wölfe“ steckt selber schon viel drin. Es sind die Wege gemeint, die wir Menschen mit den Wölfen gegangen sind von der Vergangenheit bis zur Gegenwart. Es ist aber auch die tatsächliche Entwicklung der Wolfspopulation von der frühen Geschichte bis in die Zukunft gemeint. Ebenso wie die Legenden, Mythen, Märchen. Wie haben wir Menschen von Wölfen profitiert und umgekehrt. Die Wölfe stehen für alle Wildtiere. Ich mich bei diesem Projekt auf Wölfe, Braunbären, Luchse und den Menschen konzentrieren.

  • Vom Raubtier zum Beutegreifer. Wieso verändern sich solche Begriffe? Da spielt die Entwicklung unserer moralischen, ethischen und philosophischen Vorstellungswelt eine wichtige Rolle.

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  • Bei vielen Menschen sind Wölfe schlicht weg noch Schadtiere. Noch vor 30 Jahren zählten sehr viel mehr Wildtiere zu den „Schädlingen“. Parallel dazu gibt es auch die „nützlichen Wildtiere“. Warum neigen wir Menschen zu solchen Einteilungen und wie könnte es sich weiterentwickeln.

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  • Noch vor 30-50 Jahren hatten die damaligen Wissenschaftler teilweise abstruse Vorstellungen vom Verhalten und den Gewohnheiten der Wildtiere. Noch früher waren die Vorstellungen teilweise regelrecht absurd. Wer weiß, vielleicht entdecken wir zukünftig, dass Wildtiere sogar noch anders ticken als wir es uns aktuell vorstellen. Die Geschichte der Braunbären ist wirklich amüsant zu lesen.

  • Aktuell tauchen in den Alpenländern immer öfter Wölfe, Luchse und gelegentlich auch Bären wieder auf. Die einen finden es gut, den anderen stellen sich bei diesen Vorstellungen die Haare senkrecht auf und protestieren lautstark. Wie könnte es zukünftig aussehen?

  • Wir Menschen haben überall Städte, Dörfer, Häuser und Straßen gebaut die alles miteinander verbinden. Mit unseren Siedlungen nehmen wir den anderen Lebewesen viel Raum weg. Die Straßen die unsere Mobilität erhöhen, schränken die Mobilität aller Wildtiere (so auch von Wolf, Bär und Luchs) massiv ein. Deren Wegenetze werden durch unsere Straßen zerschnitten. Viele Wildtiere werden beim überqueren der Straßen überfahren oder verletzt. Das ist auch für den Autofahrer gefährlich. Wie könnte man zukünftig damit umgehen?

  • Wenn Wölfe, Bären oder Luchse irgendwo auftauchen gibt es oft Probleme. Haus und Nutztiere könnten verletzt oder gefressen werden. Menschen haben Angst vor den Tieren. Bären sitzen im Müll oder im Obstgarten. Wölfe, Luchse und Bären gehen zu den Fütterungsstellen für andere Wildtiere und machen sich ein einfaches Leben. Wie könnte sich diese verschiedenen Bereiche weiterentwickeln?

  • Häufig sind diese Probleme oder Konflikte von uns Menschen selbst verursacht oder entspringen eher der Fantasie als der Realität. Es ist oft ein reines Kopfproblem.

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    Das sind einige Beispiele wie man sich der Thematik nähern könnte um daraus einen Beitrag für die zukünftige Wanderausstellung zu schaffen. Ich kann man mir vorstellen, dass es noch viele andere Möglichkeiten gibt. Bitte lasst Eurer Kreativität freien Lauf.

    Eine Bitte an die Lehrer, Betreuer und Erwachsene. Die Kreativität, Ideen und Gedankengänge von Kindern und von Jugendlichen entsprechen oft nicht denen von uns Erwachsenen. Deswegen möchte ich jeden Bitten die Kinder, Schüler, Jugendliche in der Entwicklung der Kreativität zu fördern und darin wie man die eigenen Gedanken einzeln oder in einer Gruppe zum Ausdruck verhelfen kann. Bitte ohne selber unnötigen Einfluss zu nehmen auch dann wenn die Ideen eventuell völlig unrealistisch erscheinen. Dann kann man vielleicht eine künstlerische oder humoristische oder satirische Ausdrucksform wählen.